Herr L. leitete in den 17 Jahren seiner Beschäftigung als Hauptbrandmeister zahlreiche erfolgreiche Brandeinsätze. Im Rahmen dieser verantwortungsvollen Position schulte er Mitarbeiter und qualifizierte sich auch selbst laufend weiter. Es traf ihn daher unvorhergesehen: ein Unglück bei einem Feuereinsatz im Jahre 2009, bei dem er selbst sowie ein weiterer Kollege verletzt wurden. Der Schock saß tief – und die ersten eigenen Versuche von Herrn L., der aufgrund der resultierenden Beeinträchtigungen nicht mehr als Brandmeister arbeiten konnte, Anfang 2011 eine Arbeit aufzunehmen scheiterten.
Über die BG RCI begann unsere Zusammenarbeit mit Herrn L. Ende März 2011. Es war klar, dass er „irgendwie“ in der Peripherie seines angestammten Arbeitsbereiches verbleiben musste, um seine Erfahrung und seine Qualifizierungen weiter zu nutzen. Außerdem „passte“ das Berufsbild zu dem charismatischen/kommunikativen 46-jährigen Herrn L., der tatkräftig, aktiv und engagiert auftrat. Diesen Eindruck gewann auch das Unternehmen Falck Nutec, das einen „Safety Instructor“ für das Offshore Sicherheitscenter Bremerhaven suchte. Herr L. durchlief das Bewerbungsverfahren, bei dem wir ihn unterstützten und zum Teil begleiteten – online und in Person/in deutsch und englisch – mit Bravour und arbeitet seit dem 01.07.11 als Ausbilder für Sicherheitstraining bei einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Weiter- und Ausbildung für sicherheitsrelevante Aspekte u.a. beim Offshore-Einsatz (Überleben auf See, Höhenrettung, Abbergung mit dem Helikopter etc.).
Als wir Frau S. im Oktober 2008 kennenlernten, hatte sie bereits die Arbeitszeit als Tierarzthelferin aufgrund ihrer Tierhaarallergie reduzieren müssen. Den Lebensunterhalt für sich und ihren zweieinhalbjährigen Sohn konnte die alleinerziehende Mutter mit ihrem Gehalt allein nicht mehr erwirtschaften und ihre Allergiewerte verschlechterten sich weiter. Die BG für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Delmenhorst schaltete uns ein, um Frau S. bei ihrer Suche nach einer beruflichen Alternative zu unterstützen.
Gemeinsam überlegten wir, ob und wie der Wunsch von Frau S. im Hafen „Van Carrier“ zu fahren, umzusetzen ist. So unvorstellbar dieser Berufswunsch zunächst schien, so blieb diese Idee – während Alternativen nach und nach ausschieden – der große Favorit. Für die Qualifizierung zur Fachkraft für Hafenlogistik konnten wir die Firma Eurogate in Bremerhaven gewinnen und die Finanzierung war durch die BG vollständig gesichert. Allerdings gestaltete sich der Weg in die Ausbildung komplizierter als gedacht; es gab anderenorts viele bürokratische Hindernisse, die die Aufnahme der Ausbildung immer wieder gefährdeten.
Frau S. engagierte sich sehr, regelte in Windeseile die Betreuung ihres Sohns und nahm sogar Wilhelmshaven statt Bremerhaven als Ausbildungsort in Kauf. Außerdem hatte sie neben einem psychologischen Eignungstest auch zwei „Technische Maßnahmen“ zu durchlaufen, in denen sie nicht nur technische Kenntnisse, sondern auch praktisches Geschick und theoretisches Verständnis erwerben und nachweisen musste. Dies gelang ihr bravourös und so wurde sie unter 515 BewerberInnen als eine von 64 UmschülerInnen (8 Frauen/56 Männer) ausgewählt, um die Ausbildung in dem zukunftsträchtigen Beruf der Fachkraft für Hafenlogistik bei der Firma Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG zu absolvieren. Im Juni 2011 legte Frau S. ihre Prüfung mit der Note „2“ ab und arbeitet bis zur Eröffnung des Eurogate Container Terminal in Hamburg. Als alleinerziehende Mutter stellt diese Arbeit eine große Herausforderung für sie da, aber sie ist stolz auf ihren neuen Beruf.
Die Zusammenarbeit mit dem 51-jährigen Herrn A. begann im September 09 auf Initiative der BG Verkehr. Nach 2 Unfällen; mit einem GdB von 50, konnte Herr A. seinen Beruf als Lkw-Fahrer aufgrund erheblicher Handverletzungen nicht mehr ausüben, wobei eher das Beladen als das Fahren problematisch war. Eine Bürotätigkeit kam auf keinen Fall in Frage, für ihn war wichtig, dass er auch weiterhin Draußen und möglichst unterwegs sein kann und die Idee war daher eine Qualifizierung zum Fahrschullehrer. Nach intensiven Recherchen zum Arbeitsmarkt und Berufsaussichten und dem „Abklopfen“ möglicher Alternativen, begann Herr A. im November 2009 mit seiner 18-monatigen Qualifizierung zu Lasten der BG. Den „theoretischen“ Teil absolvierte er im Juli 2010 mit Erfolg und begann dann das 4,5 monatige Praktikum in einer Fahrschule. Nach einem „Aufreger“ und dem Wechsel der Ausbildungsfahrschule Ende 2010 sitzt Herr A. seit dem 01.05.2011 glücklich als Fahrlehrer bei der Fahrschule Dietmar Selent in Martfeld neben dem Steuer.
Herr G. stammt aus Polen und hat als gelernter Maschinenbaumechaniker in Deutschland in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Eine Knieverletzung warf ihn im Jahr 2000 aus der Bahn; trotz erheblicher Schmerzen und Beeinträchtigungen, die u.a. zum Schwerbehindertenstatus führten, blieb er bis zum Mai 2010 berufstätig. Da die Kniebeschwerden nicht als unfallabhängig anerkannt wurden, wurde Herr G. über das Jobcenter an uns verwiesen. Er konnte weder Heben noch Treppen steigen oder Tätigkeiten gebückter Haltung verrichten, brachte dafür ausgezeichnete Arbeitszeugnisse, Engagement und vielfältige Erfahrung aus Metall und Maschinenbau mit. So entstand die Idee, ihn weiter zu qualifizieren und zwar zum Magnetpulverprüfer für den Einsatz bei der Firma PersoTecH GmbH & Co.KG, die Mitarbeiter suchte und Herrn G. ein Praktikum ermöglichte. Die Frage der Finanzierung der Fortbildung konnten wir in guter Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und dem zukünftigen Arbeitgeber PersoTech klären und Herr G. wurde zum 24.01.2011 als Magnetpulverprüfer eingestellt. Als schwerbehinderter Mitarbeiter erhielt er mit über 50 Jahren eine neue Chance und das Arbeitsverhältnis verläuft zur Zufriedenheit aller.
Ich heiße Petra Blohm, bin 52 Jahre alt, und arbeite mittlerweile seit über einem Jahr als Bürokraft bei Malt|Harms.
Als Diplom-Designerin konnte ich nach längeren Pausen aufgrund von Familienpflegezeiten beruflich nicht mehr Fuß fassen. Auch nach einer anschließenden Qualifizierung zur Mediengestalterin kam es nicht zu einer Festanstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Nachdem ich ein Jahr als „1-Euro-Jobberin“ im Frauenbuchladen tätig war, entwickelte sich daraus die Perspektive einer beruflichen Umorientierung und ich fand bald einen Buchladen, der bereit war, mich als Praktikantin einzustellen. Leider erhielt ich bereits nach 14 Tagen die Diagnose an Brustkrebs erkrankt zu sein und musste das Praktikum vorzeitig beenden. Nach erfolgreicher Operation im Herbst 2006 und anschließenden Therapien nahm ich eine längere Auszeit zur Regeneration. Ich beantragte den Schwerbehindertenausweis, ein GdB von 70 wurde mir anerkannt.
Bald fiel mir zu Hause „die Decke auf den Kopf“ und ich wollte gerne wieder arbeiten.
Da ich mir aber eine Vollzeitstelle nicht mehr zutraute, informierte ich mich bei der bag (Bremer Arbeit GmbH), ob auch Teilzeitstellen finanziell gefördert werden.
In Absprache mit meiner Vermittlerin von der BAgIS (Bremer Arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales) begann ich vorerst als Praktikantin bei Malt|Harms. Im Anschluss erfolgte dann die Teilzeitanstellung als Bürokraft im Rahmen des Förderprogramms 50+.
Ich fühle mich bei Malt|Harms sehr gut aufgehoben. Hier habe ich die Möglichkeit, meine persönlichen Fähigkeiten einzubringen, gute Arbeit zu leisten, mich weiter zu qualifizieren - und das alles in einem tollen Team!
Vom Maler zum Bestattungsgehilfen – was sich so einfach anhört, war ein steiniger Prozess. Herr W. aus Bremerhaven war seit fast 25 Jahren Maler und Lackierer als er seinen Beruf mit Mitte 40 aufgrund einer von der BG der Bauwirtschaft anerkannten Epoxidallergie aufgeben musste. Durch die BG der Bauwirtschaft kam er zu uns – leider ohne Führerschein – und wir bewarben ihn als Mitarbeiter in der Produktion, Fachhelfer, Mechanikerhelfer, Fachkraft im Umzugsservice, Systemführer Detectino, Handelspacker, Mitarbeiter in der Kabelkonfektionierung, Verladearbeiter, Sortierer, Maschinenbediener, Holzverarbeitungshelfer, Hausmeister, Lagerhelfer, Autoaufbereiter und Verladearbeiter.
Es hagelte Absagen – und uns gingen, in einer Region mit einer Arbeitslosenquote von über 16% (Agentur für Arbeit, Dez. 2010), die für ihn erreichbaren Stellen aus. Bis wir auf das Bestattungsgewerbe kamen – warum eigentlich nicht? Anfang Dezember 2010 nahmen wir zur Hadeler Bestattungen GmbH, einem Bremerhavener Traditionsunternehmen, Kontakt auf und schon kurz darauf bot der Geschäftsführer Herrn W. nach einem persönlichen Gespräch ein Praktikum an. Es gab noch kleine Hürden zu überwinden, doch seit dem 01.01.2011 ist Herr W. als Bestatter-Helfer bei der Hadeler Bestattungen GmbH beschäftigt und wir freuen uns mit ihm.
Seit meinem Arbeitsunfall bin ich auf dem linken Auge blind und die Berufsgenossenschaft Bau vermittelte mich an Malt|Harms, die mir helfen sollten, trotzdem eine neue Arbeit zu finden. In dem ersten Gespräch wurde mir empfohlen meine deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern, damit meine Chancen auf eine Arbeit erhöht werden. Ich bewarb mich daher für einen Integrationskurs der Stadt Bremervörde und begann besser Deutsch zu lernen. Durch die Zusammenarbeit von Frau Harms von Malt|Harms und der Integrationsbeauftragten Frau Nahs habe ich dann einen Praktikumsplatz bei der Firma Jacobs Garten- und Landschaftsbau in Bremervörde bekommen. Die Arbeit dort gefiel mir sehr gut, da ich im Freien arbeiten konnte. Außerdem konnte ich die Firma von meiner Arbeitsleistung überzeugen, so dass mir zum 01.05.2010 ein Arbeitsvertrag angeboten wurde. Von da an lief auch privat alles wieder bestens: meine Frau und ich heirateten und haben inzwischen unser erstes Kind bekommen.
Ich bin sehr glücklich, dass alles so gut geklappt hat, ohne die Unterstützung von Malt|Harms hätte ich das nicht geschafft.
Die berufliche Perspektive hat mir wieder neues Selbstbewusstsein gegeben. Es geht mir wieder richtig gut.
Nach einem Wegeunfall im Jahr 2005 fand ich keine leidensgerechte Arbeit. Von meinem Berufshelfer Herr Luther von der Chemie-BG wurde ich an das Team von Malt|Harms vermittelt.
Hier wurde intensiv an meinem Wunsch, eine Tätigkeit als Fahrer, insbesondere Busfahrer, zu finden, gearbeitet. Dazu wurde mit mir gemeinsam mein Lebenslauf überarbeitet und anschließend Kontakt zu verschiedenen Verkehrsunternehmen in und um Hamburg aufgenommen. Ich wurde über Möglichkeiten der Ausbildung zum Busfahrer informiert. Aber auch Alternativen wurden erarbeitet und entsprechende Stellen recherchiert.
Ich nahm Kontakt zu vielen verschiedenen Firmen auf, bei denen ich mir vorstellen konnte zu arbeiten. Mir war es so wichtig überhaupt wieder Arbeit zu finden, ich hätte alles gemacht. Leider folgte eine Absage der anderen. Da alles ohne Erfolg blieb, wurde sich bei Malt|Harms verstärkt um die Ausbildung zum Busfahrer gekümmert.
Bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein konnte ich im Jahr 2009 endlich eine Ausbildung zum Busfahrer beginnen. Ich war so glücklich über den Erfolg. Im Dezember 2009 habe ich alle nötigen Prüfungen bestanden und bin seit dem 21.12.2009 als Busfahrer bei Ortmanns Reisedienst GmbH angestellt. Seit kurzem habe ich sogar einen festen Arbeitsvertrag. Die Arbeit macht mir noch immer sehr viel Spaß. Ich danke der BG Herrn Luther und Herrn Vesper und dem Team von Malt|Harms für die hartnäckige Unterstützung.
Moin, wie man bei uns an der Küste sagt!
Mein Name ist Thomas P., ich wurde 1970 in Bremen geboren und wohnte bis vor kurzem noch an der Stadtgrenze zu Bremen. Die letzten Jahre war ich als Kurierfahrer tätig und saß täglich in einem der bekannten gelben Autos mit roten Buchstaben. Das fand allerdings am 10. September 2007 ein jähes Ende. Auf einer meiner Touren raste ein etwas abwesender Autofahrer in das letzte Fahrzeug eines Staus. Leider war das Fahrzeug, in das er reinfuhr, mein Wagen. Was ich mir an dem Tag noch nicht vorstellen konnte, war die Tatsache, dass dieser Unfall mein Leben ziemlich drastisch ändern würde. Die folgenden 21 Monate verbrachte ich mit Reha Maßnahmen, u.a. mit zwei Aufenthalten in Reha Kliniken. Leider war nach dieser Zeit an längere Autofahrten nicht mehr zu denken. Somit musste ein neuer Job in einem neuen Berufsfeld her. Dank des Berufshelfers von der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft, Herrn Berger, bekam ich einen Termin beim Fachdienst für berufliche Integration malt|harms und lernte so Frau Malt kennen.
Von Anfang an war ich von der Zusammenarbeit und der Hilfe von Frau Malt begeistert. Abgesehen davon, dass es eine sehr lustige Zeit war, entwickelte sich die ganze Sache auch in eine Richtung, die ich nicht für möglich gehalten hatte. Frau Malt zeigte mir mehrere Möglichkeiten für meine berufliche Zukunft auf. Nach sehr kurzer Zeit begann ich ein Praktikum beim Betrieb für Informationstechnologien in Bremerhaven im EDV Support. Nach meinem zwei monatigem Praktikum wurde ich von meinem neuen Arbeitgeber übernommen und bin nun in der glücklichen Lage, das sich nach der Leidenszeit in der Reha, eine langfristige berufliche Perspektive in einer Firma mit sehr lockerer Atmosphäre und sehr netten Kollegen ergeben hat.
Mein Dank für diesen entscheiden Impuls für meine berufliche Zukunft gilt neben Herrn Berger von der BG, vor allem Frau Malt von der Firma Malt|Harms. Um es etwas bildlich auszudrücken: „Durch die Tür gehen musste ich selber, aber ohne Frau Malt wäre diese Tür weder da noch offen gewesen“. Erfreulicherweise ist der Kontakt zu Frau Malt auch bis heute nicht abgebrochen.
Hallo,
mein Name ist Jürgen Q. und das Meer und der Hafen mit seinen Schiffen und Werften liegen mir praktisch im Blut, seit ich vor beinahe 50 Jahren in Rostock geboren wurde. Was kann man denn da anderes werden als Schiffbauer, wenn man schon als junger Pöks immer gerne gebastelt und gebaut hat. Über 25 Jahre habe ich in meinem gelernten Beruf gearbeitet und vom einfachen Schlepper bis hin zu großen Kreuzfahrt- und Containerschiffen alles kennen gelernt. Sogar auf der unvergessenen Lloyd Werft habe ich gearbeitet und war im In- und Ausland eingesetzt. Zuletzt hat es mich hier nach Bremerhaven verschlagen und ich kann sagen, dass mir diese Stadt besonders gut gefällt, vielleicht auch, weil auch meine Enkelkinder in der Nähe wohnen.
2005 hatte ich auf dem Weg zur Arbeit einen schweren Autounfall und es stellte sich heraus, dass ich als Schiffbauer nicht mehr würde arbeiten können. In dieser schwierigen Zeit erhielt ich Unterstützung von der BG Metall Nord Süd, die mir meinen Berufshelfer Herrn Larisch zur Seite stellte. Nach einer Rehabilitationszeit und der anschließenden Feststellung einer MdE von 30 hatte ich keine Vorstellung davon, welche Art von Arbeit ich noch finden könnte. Herr Larisch brachte mich mit der Firma Malt und Harms zusammen, die mir ihre Unterstützung bei der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive anbot.
Frau Harms besuchte mich oft in Bremerhaven, da mir das Autofahren wegen meiner schweren Beinverletzung nicht leicht fällt und in langen Gesprächen kamen wir zu dem Schluss, dass mir eine Tätigkeit im Bereich Wach- und Sicherheitsdienst gefallen könnte – natürlich am liebsten im Hafen.
Die BG ermöglichte mir kurzerhand die Qualifizierung in der Sachkundeprüfung nach §34a und nachdem ich diese bestanden hatte, unterstützte mich Frau Harms bei der Suche nach einem neuen, geeigneten Arbeitsplatz. Viele Bewerbungen später, denn ich kann aufgrund der Unfallfolgen nur wechselnde Tätigkeiten ausüben und diese auch nur wenige Stunden am Tag, bekam ich die Chance eines Praktikums bei der Firma Elko Port Security. Im Hafengelände wurde ich in der Wachzentrale eingesetzt und lernte fast den gesamten Sicherheitsbereich kennen. Die Arbeit gefiel mir sehr gut, und da ich der Firma Elko ebenfalls gefiel, bekam ich schließlich einen festen Arbeitsvertrag. Die BG bezuschusste meine Einstellung, da ich noch sehr umfassend und aufwendig eingearbeitet werden musste und auch ein ergonomischer Bürostuhl wurde finanziert, so dass ich jetzt täglich wieder vier Stunden arbeiten kann. Ich habe nette Kollegen, lerne viele Leute kennen und kann sogar wieder Hafenluft schnuppern. Vielen Dank an die Firma Malt und Harms und nicht zuletzt an die BG Metall Nord Süd, Herrn Larisch, die sich so für meinen beruflichen Neuanfang eingesetzt haben.
Wie schafft man es in einem fremden Land zu arbeiten und zu leben? Nach meinem Arbeitsunfall wurde dieser alte Lebenstraum wiederbelebt in der Hoffung auf einen beschwerdefreien Neuanfang im Ausland.
Ich heiße Udo und bin 1954 in Bremerhaven geboren. Meine Berufslaufbahn startete mit einer Ausbildung zum Schauwerbegestalter. Als solcher war ich einige Jahre bei einem großen deutschen Kaufhaus beschäftigt. Ich suchte jedoch schnell neue Herausforderungen und 1994 wagte ich den Weg in die handwerklich-künstlerische Selbstständigkeit mit „Kirmes-Deko“ Bremen.
2003 erlitt ich bei der Arbeit eine schwere Heißluftverbrennung, die viele Operationen notwendig machte und zu wiederkehrenden Schmerzen führte. Als ein zweiter Arbeitsunfall 2007 auftrat, war ich gezwungen meinen Betrieb aufzugeben.
In dieser Krise fand ich Hilfe und Zuspruch durch meine Berufshelferin Frau Steffens von der BG Bau, die mich an die Firma Malt-Harms weiterleitete.
Nach einer Ergründung meiner Einschränkungen, Fähigkeiten und Interessen, bestärkte Frau Malt mich in der Idee auf Teneriffa eine neue Existenz zu gründen. Sie informierte mich bezüglich aller relevanten Fragen (Arbeitsmöglichkeiten, Umzug, Finanzierungsmöglichkeiten)und unterstütze mich im Kontakt mit der BG.
Durch das streng kalkulierte aber frei verfügbare „persönliche Budget“, das mir von der BG zugestanden wurde, ist ein weitgehend beschwerdefreies Arbeiten und Leben dank des mediterranen Klimas nun wieder möglich:
Jetzt bin ich Betreiber des Restaurants Potato Club auf Teneriffa.
POTATO-CLUB, Av. De Ios Inmigrantes N°23,
Playa San Juan, 38687 Guia de Isora- TENERIFE
Es gibt sehr viel zu tun und ich habe wenig Freizeit. Dennoch haben wir schnell Anschluss gefunden und im Januar sogar die erste Kohlfahrt auf Teneriffa veranstaltet, die allerdings ein Brite gewann – ein „riesen Gaudi“! Es ist wichtig den Mut nicht zu verlieren, es gibt immer einen Neuanfang!
Mein Name ist Marina K., ich bin 1985 in Northeim geboren und lebe seit ein paar Monaten in Bremen. Im Jahr 2001 hatte ich einen schweren Autounfall und bin seither auf einen Rollstuhl angewiesen (GdB 100%).
Nach dem Unfall und der anschließenden medizinischen Reha habe ich meinen Realschulabschluss gemacht und drei Monate später fing ich eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Fremdsprachenkorrespondentin für Französisch und Englisch an. Zwei Jahre dauerte die Ausbildung in Göttingen und im Anschluss daran fand ich einen Arbeitsplatz in Quakenbrück als Fremdsprachenkorrespondentin, die allerdings befristet war. Da ich trotz intensiver Suche keine neue Arbeitsstelle in der Nähe meines Wohnortes fand, entschloss ich mich nach Bremen zu ziehen.
Frau Malt von der Firma Malt|Harms unterstützte mich bei meiner Suche nach einem neuen Beruf und half mir auch bei alltäglichen Problemen, die ich alleine nicht bewältigen konnte. Ich habe mich bei vielen Firmen vorgestellt und auch verschiedene Praktika gemacht, bis ich im April 2008 endlich meine neue Stelle bei der Firma Maxima Service Center antreten konnte.
Dort kann ich als Callcenteragentin meine Fremdsprachen- und PC-Kenntnisse optimal einbringen. In meinem neuen beruflichen und persönlichen Umfeld fühle ich mich hundertprozentig wohl und dies habe ich auch der ganz individuellen Betreuung der Firma Malt|Harms zu verdanken.
Mein Name ist Manfred U., ich bin 1957 geboren und wohne mit meiner Familie in Delmenhorst/Niedersachsen. Seit Oktober 2007 arbeite ich als Mitarbeiter im technischen Vertrieb bei der Fa. Dreh & Stanz GmbH, Antriebstechnik und Fertigung in Bremen. Hier baue ich die Getriebeabteilung, gemeinsam mit dem Juniorchef, neu auf.
Ein neuer Beruf in einer vertrauten Branche, denn ursprünglich bin ich gelernter Maschinenschlosser mit einem recht abwechslungsreichen und interessanten Lebenslauf, der mich als Mechanik Ingenieur bis nach Saudi Arabien geführt hat. Ich habe mich beruflich ständig weiterentwickelt und qualifiziert, und war zuletzt acht Jahre als Schlossermeister/Verantwortlicher für Betriebstechnik und Anlagenfahrer im Rufdienst in einem chemisch technischen Unternehmen tätig.
Leider konnte ich meinen Beruf nicht länger ausüben, da die Folgen eines Arbeitsunfalls, den ich vor einigen Jahren erlitt, mir immer wieder zu schaffen machte. Mein Arbeitsplatz war nicht leidensgerecht und mit der Zeit drohte eine deutliche gesundheitliche Verschlechterung.
Ich arbeitete weiter, aber parallel zu meiner Berufstätigkeit vermittelte mir Herr Müller, Berufshelfer der Norddeutschen Metall-Berufsgenossenschaft in Bremen den Kontakt zu Frau Malt von der Fa. Malt & Harms. Sie entwickelte mit mir neue berufliche Perspektiven, überarbeitete meine Bewerbungsunterlagen und empfahl mir einen Antrag auf Gleichstellung bei der Agentur für Arbeit zu stellen.
Schließlich bewarb ich mich bei meinem jetzigen Arbeitgeber, der Fa. Dreh & Stanz GmbH, Herrn Meisner, und nach mehren Gesprächen, auch mit Herrn Müller von der Norddeutschen Metall - BG und Frau Malt, konnte ich schließlich im Juni 2007 den Arbeitsvertrag zum 01. Oktober 2007 unterschreiben.
Ich habe mehrere Qualifizierungsmaßnahmen im Unternehmen durchlaufen, davon auch Seminare bei einer unserer Zuliefererfirmen in Italien und Hospitationen in den Fertigungsstätten von Dreh & Stanz in Bremen und Hamburg. Es gab viel Neues zu lernen, aber ich konnte auch gut auf bisher Erreichtem aufbauen – eine berufliche Herausforderung, die ich gerne angenommen habe und die mich motiviert.
Ich danke Herrn Müller und Frau Malt, ohne deren Engagement und tatkräftige Unterstützung ich womöglich immer noch eine für mich gesundheitsgefährdende Arbeit verrichten würde.
Hallo,
ich heiße Rene S., bin 1986 geboren, und habe seit kurzem einen Ausbildungsplatz zum Zweiradmechaniker in der Fahrradstation in Oldenburg.
Der Weg dorthin war nicht ganz einfach, denn ursprünglich hatte ich nach meinem Hauptschulabschluss 2002 und dem anschließenden BGJ eine Ausbildung im Metallbereich begonnen. Meine Ausbildungsfirma musste jedoch Konkurs anmelden und so begann ich 2005, nach einem Praktikum als Dachdecker und anschließendem BGJ im Bereich Bautechnik, eine Ausbildung zum Dachdecker in Kuhstedt.
Der Beruf des Dachdeckers entsprach ganz und gar meinen Wünschen und Vorstellungen und so hat der schwere Arbeitsunfall, den ich 2006 erlitt, meine berufliche Lebensplanung völlig umgestoßen. Ich musste nach der medizinischen Rehabilitation wieder bei Null anfangen, denn meine Berufsausbildung durfte ich aus medizinischen Gründen nicht beenden.
Dies war eine schwere Zeit der Neuorientierung, bis mich mein Berufshelfer Herr Hanelt von der BG der Bauwirtschaft mit der Firma Malt & Harms aus Bremen zusammenführte. Nach vielen Beratungsgesprächen, in denen wir ein neues Berufsbild für mich herausarbeiteten, absolvierte ich eine Reihe von Praktika, die mir Einblicke in ganz unterschiedliche Berufe ermöglichten. Schließlich machte ich ein längeres Praktikum in der Fahrradstation in Oldenburg.
Ich merkte schnell, dies war der Beruf, den ich erlernen wollte. Frau Harms stand mir auch jetzt vermittelnd und helfend zur Seite, und so bin ich nun Neu-Oldenburger und, trotz einer MdE von 20%, seit dem 1. August 2007 Auszubildender zum Zweiradmechaniker/Fahrradtechnik bei der Profil GmbH, Fahrradstation, in Oldenburg.
Hallo,
ich war ein bisschen überrascht und habe mich auch gefreut, als Frau Malt und Frau Harms mich baten, eine kleine Geschichte über unsere erfolgreiche Zusammenarbeit zu schreiben. Das mache ich natürlich gerne, denn der Fachdienst Malt|Harms hat mir in einer beruflich schwierigen Zeit sehr geholfen.
Aber jetzt möchte ich mich erst einmal vorstellen! Ich heiße Oliver S. und lebe mit meiner Frau Cornelia und meinen Kindern Lara und Luca in Hechthausen, in der Nähe von Stade.
1987 habe ich meine Berufsausbildung zum Schmied abgeschlossen und anschließend viele Jahre als Rohr- und Stahlbaumontageschlosser gearbeitet. Während dieser Zeit, die nur von einer vierjährigen Tätigkeit als Ausbilder bei der Bundeswehr unterbrochen war, habe ich vier Jahre an einer berufsbegleitenden Weiterbildung zum Industriemeister, Fachrichtung Metall, teilgenommen. Im Anschluss daran arbeitete ich als bauleitender Richtmeister, bis mich im April 2003 ein Arbeitsunfall zwang meinen bisherigen Beruf aufzugeben.
Nach einer Zeit der Suche und Neuorientierung, in der mich Herr Heinemann, mein Berufshelfer von der BG Metall Nord-Süd sehr unterstützte, absolvierte ich eine zweijährige Qualifizierungsmaßnahme zum Vertriebs- und Projektmitarbeiter und machte eine Fortbildung zum Betriebswirt bei der Handwerkskammer in Stade. Die Kosten dieser Qualifizierungen wurden von der Norddeutschen Metall BG komplett übernommen.
Im Frühjahr 2006 übernahm dann die Firma Malt|Harms aus Bremen meine weitere berufliche Integration. Frau Malt und ihre Mitarbeiterinnen haben mit sehr viel Einsatz und Know How schließlich den perfekten beruflichen Neueinstieg für mich gefunden. Bei dem Unternehmen Kopp-Stahlbau GmbH in Buxtehude arbeite ich jetzt als Konstrukteur/Bauleiter und habe die Aussicht demnächst in der Niederlassung in Stade zu arbeiten. Herrn Heinemann meinem Berufshelfer und auch der Firma Malt|Harms meinen herzlichsten Dank für ihr Engagement und ihre tatkräftige Unterstützung.
Guten Tag,
ich heiße Ewa B. und lebe mit meinem Mann und meinen Kindern in Osnabrück. Ich bin 1950 in Sohrau/Polen geboren und habe dort eine Berufsausbildung zur Pharmazeutisch Technischen Assistentin gemacht.
16 Jahre habe ich insgesamt in meinem Beruf gearbeitet, zuerst in Polen und dann in Osnabrück. Unterbrochen wurde diese Zeit nur von einem einjährigen Auslandsaufenthalt und der Kinderbetreuungszeit.
Mein Beruf hat mir immer viel Spaß gemacht und ich nahm auch an mehreren Fortbildungslehrgängen teil, um stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben.
Parallel zu meiner Berufstätigkeit habe ich mich als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Osnabrücker Verein zur Hilfe für seelisch Behinderte e.V. engagiert, bis schließlich ein schwerer Unfall mein bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellte. Ich durchlief eine lange Zeit der Rehabehandlung, in der ich mich neu finden und orientieren musste.
Die Firma Malt & Harms und mein Berufshelfer Herr Kramarczyk von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, die mich ab Herbst 2006 gemeinsam unterstützten, haben mir viel Mut und Zuversicht für einen Neustart in mein Berufsleben vermittelt.
Der ständige Kontakt mit Frau Malt, ihre motivierende Hilfe, die auch ganz praktische Dinge umfasste, wie z.B. ein wichtiges Arbeitszeugnis vom Arbeitgeber anfordern, haben mir geholfen das Leben und meine berufliche Perspektive wieder neu zu ordnen.
Jetzt habe ich nach über sieben Jahren Arbeitslosigkeit wieder Fuß in meinem alten Beruf gefasst, zwar mit verminderter Stundenzahl, aber voller Enthusiasmus und Energie und vor allem bei einem Arbeitgeber, der mich fördert und mir auch Dinge zutraut, die für mich vor einiger Zeit noch undenkbar waren. Ich arbeite jetzt in einer Versandapotheke und kann auf mein fachliches Wissen im Bereich der Medizinprodukte prima aufbauen.
Vielen Dank an das Bremer Team für ihre wirklich tatkräftige, aber auch sensible Unterstützung!
Hallo, ich heiße Birgit B. und bin 1964 in Delmenhorst/Niedersachsen geboren. Als gelernte Schneiderin habe ich sieben Jahre in meinem Beruf gearbeitet, bis ich durch einen Arbeitsunfall diesen nicht mehr ausüben konnte.
Nach einer zehnjährigen Familienpause, in der ich mich als allein erziehende Mutter um meine beiden Kinder gekümmert habe, hat mich mein Berufshelfer, Herr Heinemann, von der BG Metall Nord-Süd in Bremen darin unterstützt, einen neuen und passenden Beruf zu finden.
Ich machte eine Umschulung zur Sozialversicherungsfachangestellten bei der IKK in Delmenhorst. Während dieser interessanten und manchmal auch nicht ganz stressfreien Zeit konnte ich Erfahrungen in den verschiedenen Zentralen der IKK in Niedersachen sammeln. 2006 hatte ich mein Ziel erreicht und war nach bestandener Prüfung Sozialversicherungsfachangestellte der gesetzlichen Krankenkassen.
Da bei der IKK Niedersachsen keine Stelle zu besetzen war, musste ich mich wieder neu orientieren und fand tatkräftige Unterstützung bei der Firma Malt und Harms, Fachdienst für berufliche Integration in Bremen. Durch das Engagement eines erfahrenen und kompetenten Teams, das mir auch menschlich zur Seite stand, konnte ich nach kurzer Zeit eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst beim Gesundheitsamt Bremen antreten. Ich habe viel Freude an meiner Arbeit und bin sehr froh, diesen beruflichen Neuanfang gewagt zu haben.
Moin Moin, wie man bei uns in Norddeutschland sagt!
Mein Name ist Holger W. und ich lebe mit meiner Familie in Schiffdorf-Sellstedt bei Bremerhaven. Ich bin 1956 in Bremerhaven geboren und aufgewachsen und habe nach einer Lehre als Kfz-Mechaniker 22 Jahre als Berufskraftfahrer bei verschiedenen Speditionen gearbeitet. Meine Touren führten mich durch ganz Deutschland und Europa und ich kann behaupten, dass ich meinen Beruf wirklich gerne ausgeübt habe.
Umso schlimmer traf es mich, als ich mit 44 Jahren bei einem Verkehrsunfall schwer verunglückte und mir nach zahlreichen Operationen und Reha-Aufenthalten klar wurde, dass ich nie wieder als Kraftfahrer würde arbeiten können. Ich habe eine MdE von 30%.
Durch die hilfreiche Unterstützung von Herrn Berger und dem Berufshelfer Herrn Vahlbruch von der BG für Fahrzeughaltung in Hannover konnte ich einem neuen, leidensgerechten Beruf für mich finden.
2003 begann ich eine Umschulung zum Speditionskaufmann im Berufsförderungswerk in Dortmund, um dort meinen neuen Beruf zu erlernen. Zwischendurch machte ich noch ein sechs Monate dauerndes Praktikum in einem Transportunternehmen in Bremen. Es war keine einfache Zeit für meine Familie und mich, aber meine beiden Berufshelfer/Sachbearbeiter und auch Frau Malt, die mich damals schon betreute und mir die Praktikumstelle besorgte, standen mir geduldig mit Rat und Tat zur Seite. 2006 habe ich schließlich erfolgreich meine Prüfung zum Speditionskaufmann vor der IHK zu Dortmund abgelegt.
Durch die unermüdliche und fachkundige Beratung und Betreuung der Firma Malt und Harms habe ich jetzt einen Arbeitsplatz bei der Steinbach Logistik & Speditions GmbH in Bremen gefunden. Meine Arbeit macht mir viel Spaß, fordert mich aber auch und bestätigt mir jeden Tag, dass man mit dem richtigen Team an seiner Seite immer einen beruflichen Neuanfang wagen sollte.