Hallo,
mein Name ist Jürgen Q. und das Meer und der Hafen mit seinen Schiffen und Werften liegen mir praktisch im Blut, seit ich vor beinahe 50 Jahren in Rostock geboren wurde. Was kann man denn da anderes werden als Schiffbauer, wenn man schon als junger Pöks immer gerne gebastelt und gebaut hat. Über 25 Jahre habe ich in meinem gelernten Beruf gearbeitet und vom einfachen Schlepper bis hin zu großen Kreuzfahrt- und Containerschiffen alles kennen gelernt. Sogar auf der unvergessenen Lloyd Werft habe ich gearbeitet und war im In- und Ausland eingesetzt. Zuletzt hat es mich hier nach Bremerhaven verschlagen und ich kann sagen, dass mir diese Stadt besonders gut gefällt, vielleicht auch, weil auch meine Enkelkinder in der Nähe wohnen.
2005 hatte ich auf dem Weg zur Arbeit einen schweren Autounfall und es stellte sich heraus, dass ich als Schiffbauer nicht mehr würde arbeiten können. In dieser schwierigen Zeit erhielt ich Unterstützung von der BG Metall Nord Süd, die mir meinen Berufshelfer Herrn Larisch zur Seite stellte. Nach einer Rehabilitationszeit und der anschließenden Feststellung einer MdE von 30 hatte ich keine Vorstellung davon, welche Art von Arbeit ich noch finden könnte. Herr Larisch brachte mich mit der Firma Malt und Harms zusammen, die mir ihre Unterstützung bei der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive anbot.
Frau Harms besuchte mich oft in Bremerhaven, da mir das Autofahren wegen meiner schweren Beinverletzung nicht leicht fällt und in langen Gesprächen kamen wir zu dem Schluss, dass mir eine Tätigkeit im Bereich Wach- und Sicherheitsdienst gefallen könnte – natürlich am liebsten im Hafen.
Die BG ermöglichte mir kurzerhand die Qualifizierung in der Sachkundeprüfung nach §34a und nachdem ich diese bestanden hatte, unterstützte mich Frau Harms bei der Suche nach einem neuen, geeigneten Arbeitsplatz. Viele Bewerbungen später, denn ich kann aufgrund der Unfallfolgen nur wechselnde Tätigkeiten ausüben und diese auch nur wenige Stunden am Tag, bekam ich die Chance eines Praktikums bei der Firma Elko Port Security. Im Hafengelände wurde ich in der Wachzentrale eingesetzt und lernte fast den gesamten Sicherheitsbereich kennen. Die Arbeit gefiel mir sehr gut, und da ich der Firma Elko ebenfalls gefiel, bekam ich schließlich einen festen Arbeitsvertrag. Die BG bezuschusste meine Einstellung, da ich noch sehr umfassend und aufwendig eingearbeitet werden musste und auch ein ergonomischer Bürostuhl wurde finanziert, so dass ich jetzt täglich wieder vier Stunden arbeiten kann. Ich habe nette Kollegen, lerne viele Leute kennen und kann sogar wieder Hafenluft schnuppern. Vielen Dank an die Firma Malt und Harms und nicht zuletzt an die BG Metall Nord Süd, Herrn Larisch, die sich so für meinen beruflichen Neuanfang eingesetzt haben.
Wie schafft man es in einem fremden Land zu arbeiten und zu leben? Nach meinem Arbeitsunfall wurde dieser alte Lebenstraum wiederbelebt in der Hoffung auf einen beschwerdefreien Neuanfang im Ausland.
Ich heiße Udo und bin 1954 in Bremerhaven geboren. Meine Berufslaufbahn startete mit einer Ausbildung zum Schauwerbegestalter. Als solcher war ich einige Jahre bei einem großen deutschen Kaufhaus beschäftigt. Ich suchte jedoch schnell neue Herausforderungen und 1994 wagte ich den Weg in die handwerklich-künstlerische Selbstständigkeit mit „Kirmes-Deko“ Bremen.
2003 erlitt ich bei der Arbeit eine schwere Heißluftverbrennung, die viele Operationen notwendig machte und zu wiederkehrenden Schmerzen führte. Als ein zweiter Arbeitsunfall 2007 auftrat, war ich gezwungen meinen Betrieb aufzugeben.
In dieser Krise fand ich Hilfe und Zuspruch durch meine Berufshelferin Frau Steffens von der BG Bau, die mich an die Firma Malt-Harms weiterleitete.
Nach einer Ergründung meiner Einschränkungen, Fähigkeiten und Interessen, bestärkte Frau Malt mich in der Idee auf Teneriffa eine neue Existenz zu gründen. Sie informierte mich bezüglich aller relevanten Fragen (Arbeitsmöglichkeiten, Umzug, Finanzierungsmöglichkeiten)und unterstütze mich im Kontakt mit der BG.
Durch das streng kalkulierte aber frei verfügbare „persönliche Budget“, das mir von der BG zugestanden wurde, ist ein weitgehend beschwerdefreies Arbeiten und Leben dank des mediterranen Klimas nun wieder möglich:
Jetzt bin ich Betreiber des Restaurants Potato Club auf Teneriffa.
POTATO-CLUB, Av. De Ios Inmigrantes N°23,
Playa San Juan, 38687 Guia de Isora- TENERIFE
Es gibt sehr viel zu tun und ich habe wenig Freizeit. Dennoch haben wir schnell Anschluss gefunden und im Januar sogar die erste Kohlfahrt auf Teneriffa veranstaltet, die allerdings ein Brite gewann – ein „riesen Gaudi“! Es ist wichtig den Mut nicht zu verlieren, es gibt immer einen Neuanfang!
Mein Name ist Marina K., ich bin 1985 in Northeim geboren und lebe seit ein paar Monaten in Bremen. Im Jahr 2001 hatte ich einen schweren Autounfall und bin seither auf einen Rollstuhl angewiesen (GdB 100%).
Nach dem Unfall und der anschließenden medizinischen Reha habe ich meinen Realschulabschluss gemacht und drei Monate später fing ich eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Fremdsprachenkorrespondentin für Französisch und Englisch an. Zwei Jahre dauerte die Ausbildung in Göttingen und im Anschluss daran fand ich einen Arbeitsplatz in Quakenbrück als Fremdsprachenkorrespondentin, die allerdings befristet war. Da ich trotz intensiver Suche keine neue Arbeitsstelle in der Nähe meines Wohnortes fand, entschloss ich mich nach Bremen zu ziehen.
Frau Malt von der Firma Malt|Harms unterstützte mich bei meiner Suche nach einem neuen Beruf und half mir auch bei alltäglichen Problemen, die ich alleine nicht bewältigen konnte. Ich habe mich bei vielen Firmen vorgestellt und auch verschiedene Praktika gemacht, bis ich im April 2008 endlich meine neue Stelle bei der Firma Maxima Service Center antreten konnte.
Dort kann ich als Callcenteragentin meine Fremdsprachen- und PC-Kennt-nisse optimal einbringen. In meinem neuen beruflichen und persönlichen Umfeld fühle ich mich hundertprozentig wohl und dies habe ich auch der ganz individuellen Betreuung der Firma Malt|Harms zu verdanken.
Mein Name ist Manfred U., ich bin 1957 geboren und wohne mit meiner Familie in Delmenhorst/Niedersachsen. Seit Oktober 2007 arbeite ich als Mitarbeiter im technischen Vertrieb bei der Fa. Dreh & Stanz GmbH, Antriebstechnik und Fertigung in Bremen. Hier baue ich die Getriebeabteilung, gemeinsam mit dem Juniorchef, neu auf.
Ein neuer Beruf in einer vertrauten Branche, denn ursprünglich bin ich gelernter Maschinenschlosser mit einem recht abwechslungsreichen und interessanten Lebenslauf, der mich als Mechanik Ingenieur bis nach Saudi Arabien geführt hat. Ich habe mich beruflich ständig weiterentwickelt und qualifiziert, und war zuletzt acht Jahre als Schlossermeister/Verantwortlicher für Betriebstechnik und Anlagenfahrer im Rufdienst in einem chemisch technischen Unternehmen tätig.
Leider konnte ich meinen Beruf nicht länger ausüben, da die Folgen eines Arbeitsunfalls, den ich vor einigen Jahren erlitt, mir immer wieder zu schaffen machte. Mein Arbeitsplatz war nicht leidensgerecht und mit der Zeit drohte eine deutliche gesundheitliche Verschlechterung.
Ich arbeitete weiter, aber parallel zu meiner Berufstätigkeit vermittelte mir Herr Müller, Berufshelfer der Norddeutschen Metall-Berufsgenossenschaft in Bremen den Kontakt zu Frau Malt von der Fa. Malt & Harms. Sie entwickelte mit mir neue berufliche Perspektiven, überarbeitete meine Bewerbungsunterlagen und empfahl mir einen Antrag auf Gleichstellung bei der Agentur für Arbeit zu stellen.
Schließlich bewarb ich mich bei meinem jetzigen Arbeitgeber, der Fa. Dreh & Stanz GmbH, Herrn Meisner, und nach mehren Gesprächen, auch mit Herrn Müller von der Norddeutschen Metall - BG und Frau Malt, konnte ich schließlich im Juni 2007 den Arbeitsvertrag zum 01. Oktober 2007 unterschreiben.
Ich habe mehrere Qualifizierungsmaßnahmen im Unternehmen durchlaufen, davon auch Seminare bei einer unserer Zuliefererfirmen in Italien und Hospitationen in den Fertigungsstätten von Dreh & Stanz in Bremen und Hamburg. Es gab viel Neues zu lernen, aber ich konnte auch gut auf bisher Erreichtem aufbauen – eine berufliche Herausforderung, die ich gerne angenommen habe und die mich motiviert.
Ich danke Herrn Müller und Frau Malt, ohne deren Engagement und tatkräftige Unterstützung ich womöglich immer noch eine für mich gesundheitsgefährdende Arbeit verrichten würde.
Hallo,
ich heiße Rene S., bin 1986 geboren, und habe seit kurzem einen Ausbildungsplatz zum Zweiradmechaniker in der Fahrradstation in Oldenburg.
Der Weg dorthin war nicht ganz einfach, denn ursprünglich hatte ich nach meinem Hauptschulabschluss 2002 und dem anschließenden BGJ eine Ausbildung im Metallbereich begonnen. Meine Ausbildungsfirma musste jedoch Konkurs anmelden und so begann ich 2005, nach einem Praktikum als Dachdecker und anschließendem BGJ im Bereich Bautechnik, eine Ausbildung zum Dachdecker in Kuhstedt.
Der Beruf des Dachdeckers entsprach ganz und gar meinen Wünschen und Vorstellungen und so hat der schwere Arbeitsunfall, den ich 2006 erlitt, meine berufliche Lebensplanung völlig umgestoßen. Ich musste nach der medizinischen Rehabilitation wieder bei Null anfangen, denn meine Berufsausbildung durfte ich aus medizinischen Gründen nicht beenden.
Dies war eine schwere Zeit der Neuorientierung, bis mich mein Berufshelfer Herr Hanelt von der BG der Bauwirtschaft mit der Firma Malt & Harms aus Bremen zusammenführte. Nach vielen Beratungsgesprächen, in denen wir ein neues Berufsbild für mich herausarbeiteten, absolvierte ich eine Reihe von Praktika, die mir Einblicke in ganz unterschiedliche Berufe ermöglichten. Schließlich machte ich ein längeres Praktikum in der Fahrradstation in Oldenburg.
Ich merkte schnell, dies war der Beruf, den ich erlernen wollte. Frau Harms stand mir auch jetzt vermittelnd und helfend zur Seite, und so bin ich nun Neu-Oldenburger und, trotz einer MdE von 20%, seit dem 1. August 2007 Auszubildender zum Zweiradmechaniker/Fahrradtechnik bei der Profil GmbH, Fahrradstation, in Oldenburg.
Hallo,
ich war ein bisschen überrascht und habe mich auch gefreut, als Frau Malt und Frau Harms mich baten, eine kleine Geschichte über unsere erfolgreiche Zusammenarbeit zu schreiben. Das mache ich natürlich gerne, denn der Fachdienst Malt|Harms hat mir in einer beruflich schwierigen Zeit sehr geholfen.
Aber jetzt möchte ich mich erst einmal vorstellen! Ich heiße Oliver S. und lebe mit meiner Frau Cornelia und meinen Kindern Lara und Luca in Hechthausen, in der Nähe von Stade.
1987 habe ich meine Berufsausbildung zum Schmied abgeschlossen und anschließend viele Jahre als Rohr- und Stahlbaumontageschlosser gearbeitet. Während dieser Zeit, die nur von einer vierjährigen Tätigkeit als Ausbilder bei der Bundeswehr unterbrochen war, habe ich vier Jahre an einer berufsbegleitenden Weiterbildung zum Industriemeister, Fachrichtung Metall, teilgenommen. Im Anschluss daran arbeitete ich als bauleitender Richtmeister, bis mich im April 2003 ein Arbeitsunfall zwang meinen bisherigen Beruf aufzugeben.
Nach einer Zeit der Suche und Neuorientierung, in der mich Herr Heinemann, mein Berufshelfer von der BG Metall Nord-Süd sehr unterstützte, absolvierte ich eine zweijährige Qualifizierungsmaßnahme zum Vertriebs- und Projektmitarbeiter und machte eine Fortbildung zum Betriebswirt bei der Handwerkskammer in Stade. Die Kosten dieser Qualifizierungen wurden von der Norddeutschen Metall BG komplett übernommen.
Im Frühjahr 2006 übernahm dann die Firma Malt|Harms aus Bremen meine weitere berufliche Integration. Frau Malt und ihre Mitarbeiterinnen haben mit sehr viel Einsatz und Know How schließlich den perfekten beruflichen Neueinstieg für mich gefunden. Bei dem Unternehmen Kopp-Stahlbau GmbH in Buxtehude arbeite ich jetzt als Konstrukteur/Bauleiter und habe die Aussicht demnächst in der Niederlassung in Stade zu arbeiten. Herrn Heinemann meinem Berufshelfer und auch der Firma Malt|Harms meinen herzlichsten Dank für ihr Engagement und ihre tatkräftige Unterstützung.
Guten Tag,
ich heiße Ewa B. und lebe mit meinem Mann und meinen Kindern in Osnabrück. Ich bin 1950 in Sohrau/Polen geboren und habe dort eine Berufsausbildung zur Pharmazeutisch Technischen Assistentin gemacht.
16 Jahre habe ich insgesamt in meinem Beruf gearbeitet, zuerst in Polen und dann in Osnabrück. Unterbrochen wurde diese Zeit nur von einem einjährigen Auslandsaufenthalt und der Kinderbetreuungszeit.
Mein Beruf hat mir immer viel Spaß gemacht und ich nahm auch an mehreren Fortbildungslehrgängen teil, um stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben.
Parallel zu meiner Berufstätigkeit habe ich mich als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Osnabrücker Verein zur Hilfe für seelisch Behinderte e.V. engagiert, bis schließlich ein schwerer Unfall mein bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellte. Ich durchlief eine lange Zeit der Rehabehandlung, in der ich mich neu finden und orientieren musste.
Die Firma Malt & Harms und mein Berufshelfer Herr Kramarczyk von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, die mich ab Herbst 2006 gemeinsam unterstützten, haben mir viel Mut und Zuversicht für einen Neustart in mein Berufsleben vermittelt.
Der ständige Kontakt mit Frau Malt, ihre motivierende Hilfe, die auch ganz praktische Dinge umfasste, wie z.B. ein wichtiges Arbeitszeugnis vom Arbeitgeber anfordern, haben mir geholfen das Leben und meine berufliche Perspektive wieder neu zu ordnen.
Jetzt habe ich nach über sieben Jahren Arbeitslosigkeit wieder Fuß in meinem alten Beruf gefasst, zwar mit verminderter Stundenzahl, aber voller Enthusiasmus und Energie und vor allem bei einem Arbeitgeber, der mich fördert und mir auch Dinge zutraut, die für mich vor einiger Zeit noch undenkbar waren. Ich arbeite jetzt in einer Versandapotheke und kann auf mein fachliches Wissen im Bereich der Medizinprodukte prima aufbauen.
Vielen Dank an das Bremer Team für ihre wirklich tatkräftige, aber auch sensible Unterstützung!
Hallo, ich heiße Birgit B. und bin 1964 in Delmenhorst/Niedersachsen geboren. Als gelernte Schneiderin habe ich sieben Jahre in meinem Beruf gearbeitet, bis ich durch einen Arbeitsunfall diesen nicht mehr ausüben konnte.
Nach einer zehnjährigen Familienpause, in der ich mich als allein erziehende Mutter um meine beiden Kinder gekümmert habe, hat mich mein Berufshelfer, Herr Heinemann, von der BG Metall Nord-Süd in Bremen darin unterstützt, einen neuen und passenden Beruf zu finden.
Ich machte eine Umschulung zur Sozialversicherungsfachangestellten bei der IKK in Delmenhorst. Während dieser interessanten und manchmal auch nicht ganz stressfreien Zeit konnte ich Erfahrungen in den verschiedenen Zentralen der IKK in Niedersachen sammeln. 2006 hatte ich mein Ziel erreicht und war nach bestandener Prüfung Sozialversicherungsfachangestellte der gesetzlichen Krankenkassen.
Da bei der IKK Niedersachsen keine Stelle zu besetzen war, musste ich mich wieder neu orientieren und fand tatkräftige Unterstützung bei der Firma Malt und Harms, Fachdienst für beruflich Integration in Bremen. Durch das Engagement eines erfahrenen und kompetenten Teams, das mir auch menschlich zur Seite stand, konnte ich nach kurzer Zeit eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst beim Gesundheitsamt Bremen antreten. Ich habe viel Freude an meiner Arbeit und bin sehr froh, diesen beruflichen Neuanfang gewagt zu haben.
Moin Moin, wie man bei uns in Norddeutschland sagt!
Mein Name ist Holger W. und ich lebe mit meiner Familie in Schiffdorf-Sellstedt bei Bremerhaven. Ich bin 1956 in Bremerhaven geboren und aufgewachsen und habe nach einer Lehre als Kfz-Mechaniker 22 Jahre als Berufskraftfahrer bei verschiedenen Speditionen gearbeitet. Meine Touren führten mich durch ganz Deutschland und Europa und ich kann behaupten, dass ich meinen Beruf wirklich gerne ausgeübt habe.
Umso schlimmer traf es mich, als ich mit 44 Jahren bei einem Verkehrsunfall schwer verunglückte und mir nach zahlreichen Operationen und Reha-Aufenthalten klar wurde, dass ich nie wieder als Kraftfahrer würde arbeiten können. Ich habe eine MdE von 30%.
Durch die hilfreiche Unterstützung von Herrn Berger und dem Berufshelfer Herrn Vahlbruch von der BG für Fahrzeughaltung in Hannover konnte ich einem neuen, leidensgerechten Beruf für mich finden.
2003 begann ich eine Umschulung zum Speditionskaufmann im Berufsförderungswerk in Dortmund, um dort meinen neuen Beruf zu erlernen. Zwischendurch machte ich noch ein sechs Monate dauerndes Praktikum in einem Transportunternehmen in Bremen. Es war keine einfache Zeit für meine Familie und mich, aber meine beiden Berufshelfer/Sachbearbeiter und auch Frau Malt, die mich damals schon betreute und mir die Praktikumstelle besorgte, standen mir geduldig mit Rat und Tat zur Seite. 2006 habe ich schließlich erfolgreich meine Prüfung zum Speditionskaufmann vor der IHK zu Dortmund abgelegt.
Durch die unermüdliche und fachkundige Beratung und Betreuung der Firma Malt und Harms habe ich jetzt einen Arbeitsplatz bei der Steinbach Logistik & Speditions GmbH in Bremen gefunden. Meine Arbeit macht mir viel Spaß, fordert mich aber auch und bestätigt mir jeden Tag, dass man mit dem richtigen Team an seiner Seite immer einen beruflichen Neuanfang wagen sollte.